Tagesgeld

Was genau ist mit dem Begriff Tagesgeld eigentlich gemeint? Wie es der Name bereits andeutet – Tagesgeld ist eine Form der Geldanlage, die täglich verfügbar ist. Der private Anleger hat also keinerlei Kündigungsfristen, wie sie bei anderen Formen der Geldanlage anzutreffen sind, zu berücksichtigen: Braucht er sein Geld heute, so kann er das Tagesgeld von dem speziellen Tagesgeldkonto auch zu 100 Prozent abheben.

Dieses hohe Maß an Flexibilität, verbunden mit einem attraktiven Zinssatz, hat das Tagesgeld in den letzten Jahren so populär gemacht. Denn anders als auf dem Girokonto erhält man für sein Tagesgeld einen durchaus ansehlichen Zinssatz, wobei dieser nicht fixiert ist und sich ständig ändern kann. Da Girokonten jedoch in der Regel überhaupt keinen oder nur einen minimalen Zinssatz beinhalten, macht es Sinn, parallel dazu ein Tagesgeldkonto zu führen und auf dieses regelmäßig Beträge zu überweisen. Denn ein Tagesgeldkonto bietet nicht die Funktionen, die ein Girokonto erfüllt, etwa das in Deutschland so beliebte Bankeinzugverfahren.

Tagesgeld: Sichern Sie sich die zusätzlichen Zinsen

Für eine langfristige Geldanlage existieren bessere Anlagemöglichkeiten, aber durch die Flexibilität des Tagesgeldkontos macht es praktisch für jeden, der über einen regelmäßigen Geldzufluss verfügt (bspw. ein Gehalt) oder auch Geldabfluss Sinn, sich neben dem Girokonto ein Tagesgeldkonto einzurichten und von den höheren Zinsen zu profitieren, die man für das Tagesgeld erhält. Sobald auf dem Girokonto ein Betrag von einer gewissen Höhe erreicht ist, kann dieses Geld auf das Tagesgeldkonto weitergeleitet werde und dort für den Anleger “arbeiten”, also eine Verzinsung erzielen.